Onlineshop Kalkschutzanlagen / Kalkschutzgeräte

Fragen und Antworten

Was versteht man unter physikalischer Wirkung?

Unsere Geräte unterscheiden sich grundlegend von Wasserenthärtern oder Polyphosphatgeräten dadurch, dass sie auf keine Weise die chemische Zusammensetzung des Wassers beeinflussen. Die elektromagnetischen Impulse beeinflussen physikalisch die Bildung und das Wachstum der Kalziumkristallkeime mitten im Wasser und verhindern das Wachstum auf den Rohrwänden, wie dies bei Nichtbehandlung der Fall ist. Das Kalziumkarbonat bleibt im Wasser, kann aber nicht mehr schaden.

Warum ein Verfahren, das den Kalk im Wasser lässt ?

Zahlreiche medizinische Arbeiten weisen darauf hin, wie wichtig es ist, den Kalk im Wasser zu belassen. Im Darm z.B. bindet der Kalk Schwermetalle und fördert damit deren natürliche Ausscheidung. Was Herz-Kreislauf angeht, so soll Wasser, das nicht enthärtet wurde, eine grosse Rolle bei der Vorbeugung verschiedener Krankheiten spielen.         

Wie wird die Umwelt geschont?

Wir ändern nicht die Wasserqualität und beachten die Europäische Wassercharte. Unsere Geräte verbrauchen sehr wenig Strom (im Durchschnitt 1,5 W/h). Da keine Chemikalien zum Betrieb der Geräte nötig sind, kommen folglich auch keine Chemikalien ins Abwasser. Durch die Sanierung der Heizelemente kommt es ausserdem zu einer beachtlichen Energieersparnis.                

Welchen Einfluss hat das Material, aus dem das Rohr gemacht ist?

Die Geräte der neuen Generation mit Absorptionskontrolle passen die Behandlungsimpulse auch den Hindernissen an, die sich ihnen in Form der Rohrwände in den Weg stellen. Dies ist vor allem wichtig, wenn es sich um PVC-und Rohre aus ähnlichem Material handelt, deren Wände besonders dick sind.             

Kann der Rohrdurchmesser ein Kriterium für die Wahl des Gerätes sein?

Gewisse Hersteller verkaufen ihre Geräte unter Berücksichtigung des Rohrdurchmessers. Dies ist nicht realistisch, da die Stärke der Rohrwände je nach Material verschieden ist. Ferner kann man die Stärke der bereits innen auf den Rohrwänden lagernden Kalkschicht ja nicht von aussen sehen und messen. Diese vorhandene Kalkablagerung schränkt schliesslich den Wasserfluss ein, und alle Berechnungen sind aufgrund dessen falsch. Deshalb passen die Geräte des Niessen-Verfahrens der neuen Generation die Impulse der wirklichen Rohrdicke an und tragen den Veränderungen dieser Dicke, die aufgrund der Sanierung auftreten, Rechnung.

Was geht bei der Sanierung vor sich?

Der Sanierungsvorgang ist in erster Linie mechanisch. Jede Temperaturänderung des Wassers bewirkt ein Ausdehnen oder Zusammenziehen des Rohres. Es bilden sich kleine Risse in der abgelagerten Kalkschicht. Wird nicht behandelt, so stopft der neu angelagerte Kalk diese Risse wieder zu, und die Kalkschicht wächst. Die Behandlung verhindert neue Kalkzufuhr und damit das Zustopfen dieser Risse, die aufgrund der aufeinanderfolgenden Dehnungen grösser werden, und letztlich fällt der Kalk schichtweise ab. Auch die elektromagnetischen Impulse tragen dazu bei, die bestehenden Ablagerungen schneller zu destabilisieren.

Besteht ein Elektrolyserisiko?

Elektrolyse wird durch einen Potentialunterschied in der Leitung oder zwei Teilen der Installation hervorgerufen. Beim Niessen-Verfahren besteht kein elektrischer Kontakt mit der Installation und dem Wasser, das die Installation durchfliesst. Ein Elektrolyserisiko ist somit ausgeschlossen.

Muss das Abtragen der Kalkschicht (Sanierung) überwacht werden?

Die Sanierung der Installation kann dann zu Problemen führen, wenn die Filter, Perlatoren, Duschköpfe usw. nicht regelmässig überwacht und gereinigt werden , da eine gewisse von den Rohrwänden abgegangene Menge Kalk sich darin lagert und zu Verstopfung führen kann.

Zu überwachen sind auch Reservoirböden und jegliche anderen tieferliegenden Behälterteile, wo sich Kalkschlamm ablagern kann. Säubern durch Ablassen kann sich als nötig erweisen. Daher müssen alle Vorschriften der Hersteller solcher Geräte befolgt werden, was das periodische Reinigen/Ablassen angeht.

Welches ist der Einfluss der Wasserhärte auf das Behandlungsergebnis?

Wir können behaupten: Je härter das Wasser (d.h. je mehr Kalzium- und Magnesiumkarbonat vorhanden) umso besser das Behandlungsergebnis. Warum? Das Ziel der Behandlung ist es, so viele Kristallkeime wie möglich zu erzeugen und diese in der Wassermasse zu vergrössern und in der Schwebe zu halten. Je härter das Wasser ist, umso besser ist die Wirkung.