Physikalische Wasserbehandlung bewirkt keine Entfernung des Kalks aus dem Wasser, sondern beeinflusst die Kalk-Kristallbildung derart, dass die Kalk-Kristalle ihre Haftfähigkeit gegenüber Oberflächen verlieren und nunmehr als "Schwebstoffe" mit dem Wasser weiter bzw. fortfliessen. Diese positive Veränderung ist nach Inbetriebnahme von D-CALC u.a. an folgenden Beispielen schnell und auf einfachste Art und Weise festzustellen:
Perlatorensiebe, Düsen und Duschköpfe bleiben sauber. Bauen Sie ein neues Perlatorsieb in einen oft benutzten Wasserhahn ein. Sie werden sehr schnell feststellen, dass das Sieb nicht mehr wie bisher verkalkt; die Kalk-Kristalle fliessen mit dem Wasser durch, ohne das Sieb an der Unterseite zuzukalken. Dasselbe gilt auch für Düsen und Duschköpfe, Diese Feststellung erlaubt Ihnen unmittelbare Rückschlüsse auf die neue Situation in Ihren Rohrleitungen: da die Siebe sehr viel schneller verkalken als die Rohre, brauchen Sie sich um diese nicht mehr zu sorgen.
Kalk-Flecken in Duschkabinen, Waschbecken, auf Kacheln, Spülen, Armaturen usw. sind natürlich noch sichtbar. Wo Wasser auf Oberflächen verdunstet, muss der nunmehr als Schwebstoff mitgeführte Kalk zurückbleiben, er kann nicht ebenfalls verdunsten. Aber: während Kalk-Flecken bislang auf den Oberflächen verkrusteten und nur mit Essig oder aggressiven Putzmitteln (was die Oberflächen angriff und aufrauhte) sauber entfernt werden konnten, liegen die Kalkrückstände nunmehr wie Pulver locker auf: Einfaches Wegwischen mit einem feuchten Lappen ist ausreichend. (Dieselbe "Fleckensituation" besteht auch am Rande der Perlatorensiebe und Duschköpfe. Auch hier sollten Sie hin und wieder einfach mal "abwischen".)
Offene, drucklose Warmwasserbereiter, wie z.B. auch die Kaffeemaschine, verkalken weitaus langsamer (3 bis 5 mal) als bisher. In der Kaffeemaschine wird das Wasser zunächst verdampft, und Dampf transportiert die Kalkkristalle, -Schwebstoffe nicht aus der Maschine heraus, Da aber die bisherige normale und harte Verkalkung sich an und auf der Heiz-Fläche bzw. -Wendel der Maschine konzentrierte und so sehr bald die Wärmeübertragung blockierte, bleiben nunmehr die Kalk-Schwebstoffe gleichmässig über den Wasserspeicher verteilt zurück: die Warmeübertragung funktioniert mit weitaus geringerer Beeinträchtigung weiter. Die "Standzeit" der Kaffeemaschine verdreifacht / verfünffacht sich.
Geschlossene Warmwasseraufbereiter (elektrisch) bis ca. 70° C Produkttemperatur zeigen eine sehr feine, weiche Kalkschicht im Inneren und an der Heizwendel, Dieser Belag muss nicht entfernt werden, da er den Wärmeübergang nicht stört. Kochendwassergeräte haben eine Standzeitverlängerung um das 2-fache.
Eine Ersparnis an Waschmittel, Waschzusätzen und Pflegemitteln ergibt sich durch die reduzierte Oberflächenspannung des Wassers, Das Wasser fühlt sich aufgrund der physikalischen Wasserbehandlung weicher an.
Innerhalb von wenigen Tagen werden Sie einige dieser Beobachtungen gemacht haben. Nicht alle Punkte der Auflistung müssen gleich deutlich sichtbar werden: Jedes Wasser hat eine andere Zusammensetzung und reagiert individuell unterschiedlich, gerade auch entsprechend den unterschiedlichen Oberflächenmaterialien mit denen es in Kontakt kommt.